Dermatologie

Photodynamische Therapie

Photodynamische Therapie (PDT)

Krebsvorstufen rechtzeitig und effektiv behandeln

Aktinische Keratosen und andere Präkanzerosen sind Veränderungen der Haut, die durch langjährige, intensive Sonnenbestrahlung verursacht werden. Die schmirgelpapierartig verhornten, meist roten Flecken entstehen bevorzugt an ständig der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, beispielsweise im Gesicht, auf der unbehaarten Kopfhaut sowie an Unterarmen und Handrücken. Diese Hautkrebs-Vorstufen müssen konsequent entfernt werden um die Entwicklung von Hautkrebs zu vermeiden. Eine behutsame, hochwirksame Behandlungsmöglichkeit ist die Photodynamische Therapie (PDT). Sie bekämpft selbst großflächige Hautkrebsvorstufen und bereits entwickelte Formen von weißem Hautkrebs ohne Operation.

Wie wirkt die Photodynamische Therapie mit intensivem Licht?

Bei der PDT wirkt Licht in Kombination mit Sauerstoff und einer lichtaktivierbaren Substanz, dem sogenannten Photosensibilisator. Dieser wird auf die betroffene Haut aufgetragen. Durch den erhöhten Stoffwechsel in Tumorzellen reichert sich der Sensibilisator dort vermehrt an. Wirkt Licht bestimmter Wellenlänge auf diesen Bereich, entstehen in Verbindung mit Sauerstoff toxische Substanzen, die die veränderten Hautzellen schädigen und absterben lassen. Sie werden durch neue Zellen ersetzt, das Gewebe heilt schnell und narbenfrei. Das umliegende, gesunde Gewebe wird durch die Behandlung nicht geschädigt, da sich hier kein Sensibilisator anreichert.

Veränderte Zellen gezielt entfernen – die Haut schonen

Die LED-Applikatoren unseres Plattform-Systems LEDA sind besonders lichtintensiv. Das macht die Behandlung hochwirksam und verkürzt die Behandlungsdauer auf 5 Minuten. Das Licht selbst ist harmlos und wirkt nur mit dem Sensibilisator in veränderten Zellen. Bei unangenehmen Hitzegefühl und Brennen während der Belichtung können Kühlungspausen eingelegt werden. Nach der Behandlung bilden sich Krusten, die nach wenigen Tagen abfallen. Neue, gesunde Haut kommt zum Vorschein. Oft reichen ein oder zwei Sitzungen im Abstand weniger Wochen, um das veränderte Gewebe zu entfernen.

> Kontakt

< Zurück zur Übersicht.